BAUHERRSCHAFT: PRIVAT | GRÖSSE: 4000m²

Chaletgarten in Crans-Montana

Auf einem sonnigen Hochplateau oberhalb der Rhône im Wallis, eingebettet in eine Waldlichtung mit weitem Blick über das Rhonetal und die Walliser Alpen, entstand das Konzept für einen Chaletgarten. Die Idee geht auf eine Begegnung an der Chelsea Flower Show 2014 zurück und verbindet alpine Natürlichkeit mit zeitloser Gestaltung.

Die Eigentümerschaft wünschte sich einen Garten, der Architektur und Wald zu einem ruhigen Ganzen verbindet. Chalet und Nebengebäude fügen sich in die Landschaft ein. Im oberen Grundstücksbereich schützt der Garten vor der Zufahrtsstrasse und dem öffentlichen Weg. Die Offenheit und Weite des Hochplateaus bleiben dabei erhalten.

Der Entwurf nimmt die Sprache der Landschaft auf und denkt sie weiter, statt sie zu überschreiben. Zwischen Föhren, Birken und Felsstrukturen entwickeln sich Gartenräume. Sie leiten sanft vom gebauten Raum zur Natur über. Die Bepflanzung ist robust und eigenständig. Sie orientiert sich an der typischen Vegetation der Walliser Bergwälder und Trockenwiesen, standortgerecht und auf das raue Bergklima abgestimmt.

Der Entwurf legt den Garten als Umschwung um Chalet und Nebengebäude und verbindet sie mit dem alten Baumbestand. Mittelhohe Gehölze wie Hängebirken, Bergföhren, Alpen-Johannisbeeren und Hundsrosen tragen die Struktur. Lockere Pflanzinseln öffnen gezielt den Blick in die Weite, organisch geschwungene Beete mit Bergföhren und Ziergräsern nehmen die Bewegung der alpinen Landschaft auf. Stauden wie Eisenhut, Martagon-Lilie, Wald-Storchschnabel und Schwarze Königskerze setzen Akzente, die den Jahreszeiten Rhythmus geben.

Den Mittelpunkt bildet eine grosszügige Terrasse aus unbehandeltem Lärchenholz am Chalet, ein Ort des Ankommens und Verweilens. Etwas abseits, mit freiem Blick auf die Berge, liegt ein Whirlpool, eingebettet in eine Föhrenlandschaft, die Intimität und Weite zugleich spürbar macht.

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