Häufige Fragen zur Gartenplanung und Landschaftsarchitektur
Hier finden Sie Antworten auf die Fragen, die Daniel Auderset am häufigsten gestellt werden. Bleibt Ihre Frage offen, freut sich Daniel Auderset über Ihre Kontaktaufnahme.
Landschafts-Architekt, Leistungen und Ablauf
Ein Landschaftsarchitekt plant und gestaltet einen Garten als Ganzes: Er liest den Ort, entwickelt das Konzept, holt die Baubewilligung ein, wählt die Pflanzen und leitet die Umsetzung. Ein Gartenbauer ist der ausführende Fachbetrieb, der diese Planung baulich realisiert. Daniel Auderset arbeitet als Landschaftsarchitekt und nicht als ausführender Gartenbauer. Das verschafft Ihnen als Kunde eine unabhängige Sicht auf Ihr Projekt, weil er empfiehlt, was Ihrem Garten dient, und nicht, was ein eigener Betrieb gerade auslasten muss.
Ein Gartenprojekt mit Daniel Auderset verläuft in vier Phasen:
Phase 1) Klarheit: Die Phase schafft eine ehrliche Auslegeordnung zu Möglichkeiten und Budget für Ihren Garten. Gemeinsam wird eine fundierte Ausgangslage für Ihr Projekt und das entsprechende Budget und Möglichkeiten erarbeitet.
Phase 2) Konzept: In der Konzeptphase geht es von der Planung bis zur Ausführungsreife Ihres Gartenprojekts.
Phase 3) Umsetzung: Ihr Garten wird nun gebaut. Daniel Auderset übernimmt die Bauleitung vor Ort und kontrolliert regelmässig die Arbeiten.
Phase 4) Kontinuität: Damit Ihr Garten über die Jahre schöner wird, sind eine fachliche Pflegeanleitung und Gartenchecks entscheidend. Daniel Auderset begleitet diese Schritte persönlich. Von der ersten Idee bis zur Pflege bleibt Daniel Auderset Ihr einziger Ansprechpartner.
Ja, und zwar als feste, eigenständige Leistung. Während des Baus ist er vor Ort, koordiniert die beteiligten Spezialisten und kontrolliert die Arbeiten hinsichtlich der Gestaltung und der technischen Ausführung. Die Bauleitung ist die Brücke zwischen dem Entwurf und dem gebauten Garten und entscheidet darüber, ob die Qualität bis ins Detail stimmt. Für Sie heisst das: Was geplant wurde, wird auch so umgesetzt, ohne dass Sie selbst koordinieren und kontrollieren müssen.
Kosten, Wert und Eignung
Die Kreation kostet CHF 350 pro Stunde, für die Planung werden je nach Umfang Ihres Projekts zwischen CHF 200 und 250 pro Stunde verrechnet, die Umsetzungsbegleitung und Pflege kosten je nach Aufwand zwischen CHF 150 und 180.
Die in der Schweiz übliche SIA-Honorarordnung bindet das Honorar an das Bauvolumen. Das passt für reine Bauprojekte, bildet aber den Wert der gestalterischen Arbeit für Aussenbereiche nur unzureichend ab. Daniel Auderset plant nach den geltenden SIA-Normen, löst die Abrechnung aber von dieser Logik und rechnet stattdessen mit Stundensätzen.
Ja, ein gut gestalteter und gepflegter Garten gilt als substanzieller Werttreiber. Internationale Studien, etwa der oft zitierte Husqvarna Global Garden Report, beziffern die Wertsteigerung im zweistelligen Prozentbereich, im globalen Durchschnitt rund 16 Prozent. Ein aussagekräftiger Schweizer Wert liegt nicht vor. Entscheidend ist die Substanz: Eine dauerhafte Struktur und gepflegte Bepflanzung erhalten den Wert, während ein vernachlässigter Garten ihn mindert.
Gestaltung und Handschrift
Drei Begriffe beschreiben seine Handschrift: Struktur, Eleganz und Haltung. Die Struktur entwickelt sich aus vorhandener Architektur und Landschaft und wird von Gehölzen und Formschnitt getragen, sodass der Garten auch im Winter attraktiv wirkt. Die Eleganz liegt im Spiel von Stauden und Gräsern innerhalb dieser Ordnung. Die Haltung liegt in der genauen Lektüre des Ortes und in der Pflege, die das Werk über Jahre prägt. Daniel Audersets Leitgedanke: Weniger ist mehr. Das Wesentliche wirkt stärker, wenn das Beiläufige wegfällt.
Ja, und oft ist genau das der Ausgangspunkt. Jeder Entwurf beginnt damit, den Ort zu lesen: gewachsene Bäume, Niveaus, Mauern und Ausblicke sind wertvolle Vorgaben, keine Hindernisse. Ein alter Baum kann zum Mittelpunkt eines Gartenraums werden, eine vorhandene Topografie zur Stärke. Daniel Auderset arbeitet mit dem, was da ist, statt es vorschnell zu ersetzen. So entsteht ein Garten, der zum Ort gehört und nicht beliebig wirkt. So realisierte Daniel Auderset ein Gartenprojekt in Brig, wo ein alter Nussbaum bewusst in den Garten integriert wurde.
Die Auswahl des richtigen Materials ist für die Wirkung eines Gartens entscheidend. Daniel Auderset setzt auf hochwertige, langlebige Materialien wie Naturstein und Holz, die zum Haus und zur Umgebung passen und mit der Zeit schön altern. Der Garten kann Materialien und Strukturen der Architektur und der Umgebung aufnehmen. Wo immer möglich, setzt er auf gebietsnahe Materialien und Pflanzen sowie auf die Wiederverwendung von Platten, Steinen oder Erdreich, was zur ökologischen Balance beiträgt. Die Auswahl folgt der gestalterischen Idee, nicht der Mode. Wichtig sind ihm die Verarbeitung und alle Details. Denn gerade an Belägen, Kanten und Übergängen entscheidet sich, ob ein Garten ruhig und edel wirkt.
Die RHS Chelsea Flower Show in London ist eine der renommiertesten Gartenschauen der Welt, an der jeder Showgarten bis ins letzte Detail perfekt sein muss. Die Teilnahme 2014 realisierte Daniel Auderset gemeinsam mit Nicole Fischer, mit der er bereits während des Studiums in London zusammengearbeitet hatte. Das Projekt brachte eine neue Dimension mit sich: die Entwicklung eines Konzepts bis zur hochdetaillierten gestalterischen Umsetzung und logistischen Organisation, alles innerhalb von rund acht Monaten realisiert. Die dort erhaltene Auszeichnung gilt bis heute als Beleg für gestalterische Qualität auf internationalem Niveau und ist eine wichtige Referenz seiner Arbeit.
Klima, Pflege und Langfristigkeit
Ein klimaresilienter Garten ist darauf ausgelegt, mit längeren Trockenphasen, Hitze und Starkregen zurechtzukommen. Die Grundlagen sind eine robuste Struktur, standortgerechte und trockenheitstolerante Pflanzen sowie ein sorgsamer Umgang mit dem Erdreich und Wasser. Statt gegen den Standort zu arbeiten, wählt man Pflanzenarten, die zu Boden und Lage passen, oft aus naheliegenden Lebensräumen. Daniel Auderset denkt Klimaresilienz und Ökologie von Beginn an mit. Ein Garten ist ein Investment in die Zukunft.
Ein Garten ist mit der Fertigstellung nicht fertig, sondern beginnt erst zu wachsen. Die Pflege hält die gestalterische Idee über die Jahre zusammen, begleitet das Einwachsen der Bepflanzung und sorgt dafür, dass die Struktur erhalten bleibt. Ohne kontinuierliche Pflege verliert ein gut geplanter Garten rasch an Qualität und Wert. Mit ihr wird er mit der Zeit besser und vielfältiger, statt schlechter. Deshalb versteht Daniel Auderset die Pflegeberatung und Pflege als eigenständige, wichtige Leistung.
Es bedeutet, dass ein Garten nicht für den schnellen Effekt gebaut wird, sondern als langfristige Anlage. Strukturen aus Gehölzen bleiben über Jahrzehnte bestehen, während die Bepflanzung reift und sich mit dem Leben der Bewohner verändert. Die richtige und regelmässige Pflege sorgt dafür, dass der Garten Bestand hat und an Wert gewinnt. Ein Generationengarten ist damit zugleich ein Ort zum Leben und ein dauerhafter Werttreiber der Liegenschaft.
Ein Gartencheck ist ein regelmässiger fachlicher Rundgang durch Ihren Garten. Dabei beurteilt Daniel Auderset den Zustand der Bepflanzung, ihre Entwicklung und den anstehenden Pflegebedarf. Solche Checks helfen, Probleme früh zu erkennen, die Pflanzung gezielt weiterzuentwickeln und den Garten langfristig auf Kurs zu halten. Der Gartencheck in der Phase Kontinuität sorgt dafür, dass die ursprüngliche Idee über die Jahre erhalten bleibt.
Einheimische und standortgerechte Pflanzen spielen eine wichtige Rolle, weil sie an Boden und Klima angepasst sind, weniger Pflege brauchen und die heimische Tierwelt fördern. Sie sind ein wichtiger Beitrag zur Biodiversität und zur Klimaresilienz eines Gartens. Daniel Auderset kombiniert sie mit ausgewählten, gut angepassten Arten aus anderen Regionen, wenn diese gestalterisch oder ökologisch sinnvoll sind. Entscheidend ist immer, dass die ausgewählten Pflanzen zum Standort und zur Idee des Gartens passen.
Regionen, Zeit und Kontakt
Seine Kerngebiete sind der Kanton Bern, Freiburg, die Waadt, das Wallis und Neuenburg. In diesen Regionen plant und begleitet Daniel Auderset Gärten für private Anwesen und Hotels. Für Kundinnen und Kunden mit Wohn- oder Ferienwohnsitz in der Schweiz übernimmt er Projekte auch über diese Regionen hinaus. Massgeblich ist nicht allein der Ort, sondern dass ein Projekt zu seinem Anspruch an Gestaltung und Langfristigkeit passt.
Fachbegriffe nachschlagen
In den Beiträgen tauchen immer wieder Fachbegriffe auf. Im Glossar finden Sie diese kurz und verständlich erklärt.